Gesundes Raumklima
Rund 90% unseres Lebens verbringen wir in geschlossenen Räumen.

Gesunde Raumluft

Wohlfühlfaktoren für ein gesundes Raumklima

Vier Einflussfaktoren spielen eine entscheidende Rolle: Lufttemperatur, Temperatur der umschließenden Flächen (Boden, Wand, Decke und Fenster), Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung im Raum.

Für diese Faktoren gibt es ein paar Eckdaten, die einen weitgehend allgemein gültigen Behaglichkeitsbereich definieren.

Mehr dazu und viele Tipps finden Sie hier:

Tief durchatmen

Bei einem gesunden Raumklima liegt die Lufttemperatur bei 16 bis 20 °C und die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Vielfach herrscht in Räumen aber eine Lufttemperatur von 21 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent.

Trotz der hohen Lufttemperatur empfinden die meisten Menschen diese trockene Luft als zu kühl und stellen die Heizung höher. Das treibt zum Einen die Energiekosten in die Höhe und beeinflusst zum Anderen die Gesundheit.
Denn: Trockene Luft erhöht die Staubbildung und das reizt die Atmungsorgane. Im Normalfall reinigen die Schleimhäute in Nase, Rachen und Kehlkopf die eingeatmete Luft, bevor sie in die Bronchien gelangt.

In überhitzten Räumen trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus. Keime, Schmutz und Staub bleiben nicht mehr an den Schleimhäuten haften, sondern gelangen ungehindert in die Bronchien. Und können zu allergischen Atemwegserkrankungen führen.

Grüne Helfer

Bestimmte Grünpflanzen sind Entgiftungsanlagen:
Sie verbrauchen Kohlendioxid und geben Sauerstoff an die Luft ab. Dadurch helfen sie, das Raumklima zu verbessern. Wichtig ist es, Grünpflanzen mit einer großen Blattoberfläche auszuwählen. Die Gesamtsumme der Blattflächen spielt dabei die entscheidende Rolle.

Pflanzen wie Bananenstauden, Reben und Efeu eignen sich sehr gut. Pflanzen mit sehr wenigen Blättern, wie Kakteen oder eifrig blühende Pflanzen, die während der Blütezeit wenig wachsen, beeinflussen das Raumklima kaum.

Bedingungen für ein gesundes Raumklima

  • Lufttemperatur von 16 °C in Schlafzimmern.
  • Lufttemperatur von 20 °C in Wohnräumen.
  • Lufttemperatur von 22 bis 24 °C in Räumen, in denen Säuglinge gebadet und gewickelt werden.
  • Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent.

Hausstaubmilben

In jeder Wohnung gibt es Hausstaubmilben. Das liegt nicht an mangelnder Sauberkeit. Die Milben übertragen auch keine Krankheiten, aber ihre Exkremente lösen bei manchen Menschen Allergien aus.

Die 0,1 bis 0,5 mm großen Milben sind mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Sie ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen und Schimmelpilzen. Sie leben vorwiegend in Matratzen, tummeln sich aber auch in Teppichböden und Polstermöbeln mit Stoffbezügen.

Allergie

Die Exkremente der Milben werden mit dem Staub aufgewirbelt und gelangen so in die Atemwege. Zum Leidwesen der Allergiker. Sie reagieren mit Niesanfällen, Fließschnupfen und Atembeschwerden auf diesen allergenhaltigen Staub. Das Einnehmen von speziellen Medikamenten verhindert bzw. unterdrückt zwar die Überreaktion, aber sinnvoller ist es, vorzubeugen und den allergenhaltigen Staub zu vermeiden.

Vorbeugung

Milben vermehren sich am schnellsten in feuchten Räumen. Deshalb: regelmäßig lüften, damit die Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent bleibt.

Vorsicht jedoch bei hausinternem Lüften. Denn lüftet man von einem geheizten in einen ungeheizten Raum, setzt sich Feuchtigkeit an den kälteren Zimmerwänden ab. Dickflorige Teppichböden oder Staubfänger wie schwere Übergardinen und offene Bücherregale lässt man im Schlafzimmer lieber weg.

Es empfiehlt sich, auch auf Topfpflanzen mit Blumenerde sowie Luftbefeuchter zu verzichten. Hier besteht die Gefahr, dass sich Schimmelpilze bilden, die zu Allergien führen. Je weniger Staub die Atemluft belastet, desto gesünder ist das Raumklima. Deshalb ist es auch wichtig, Heizkörper einzubauen, die sich einfach und rundum reinigen lassen und wenig Staub aufwirbeln.

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.
An der Eickesmühle 15-19
41238 Mönchengladbach

Wärme ist nicht gleich Wärme

Heizkörper spielen bei der Qualität der Raumluft eine große Rolle. Sie geben auf zwei Arten Wärme ab: Durch Konvektion und durch Strahlung. Und je nach Art belasten sie mehr oder weniger die Luft.

Konvektion

Erstens: die Konvektion. Am Heizkörper erwärmte Luft steigt nach oben. Dabei kühlt sie sich an Decke und Wänden wieder ab und strömt zum Heizkörper zurück. Dort erwärmt sich die kühle Luft und steigt erneut auf. Mit der Luftbewegung durch Konvektionswärme gelangt belastender Staub in die Raumluft.

Strahlungswärme

Zweitens: die Strahlungswärme. Wärme überträgt sich auch durch Strahlung und zwar in Form elektromagnetischer Wellen. Der Heizkörper sendet Wellen aus. Die Umschließungsflächen - Wände, Decken und Böden - nehmen die Wellen auf und wandeln sie in Wärmeenergie um. Nach einer gewissen Zeit strahlen die Umschließungsflächen ihrerseits Wärme ab. Dabei entsteht keine Luftströmung, d. h. die Strahlungswärme wirbelt keinen Staub auf.

Die Luft ist rein.

Zehnder Heizkörper sind für den Einsatz in modernen Heizsystemen im Niedertemperaturbereich geeignet. Und sie minimieren die Staubaufwirbelung dank ihres großen Anteiles an Strahlungswärme. Für reine Luft.

Die raue Oberfläche alter Heizkörper ist ein wahrer Staubfänger

Staub verschwelt durch die Wärme der Heizkörper und belastet die Raumluft mit Dämpfen. Zehnder Heizkörper bieten dem Staub keinen Halt. Auf ihrer extra glatten Oberfläche bleibt kaum ein Staubkörnchen haften. Sie besteht aus einer speziellen Pulverlackierung. Frei von Lösungsmitteln und Schwermetallen. Und damit frei von gesundheitsbelastenden Dämpfen.

Unsere Lammfell-Reinigungsbürste

Zur Reinigung der Heizkörper hat Zehnder eine spezielle Lammfell-Reinigungsbürste entwickelt.

Zertifizierte Hygiene von Zehnder

Das Universitätsklinikum Tübingen hat die Zehnder Heizkörper untersucht und in seinem Gutachten bewertet. Die Heizkörper entsprechen in vollem Umfang erhöhten hygienischen Anforderungen.

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