24.08.2017 Autor: Zehnder Clean Air Solutions

Eine Checkliste für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz bringt mehr Produktivität und höhere Gewinne

Auf ein gesundes Arbeitsklima zu achten, bringt Ihrem Unternehmen Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind. Ganz wesentlich trägt es zur Produktivität und damit zur Gewinnsteigerung bei. Die Rechnung ist ganz einfach: An einem sauberen, gesunden und sicheren Arbeitsplatz sind Ihre Mitarbeiter motivierter und erbringen bessere Leistungen. Und das verbessert unterm Strich Ihre Bilanz.

Vermutlich wissen Sie dies bereits – und trotzdem hat man nicht immer alle Maßnahmen für ein optimales Arbeitsklima im Blick. Eine Checkliste für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz kann daher sehr hilfreich sein, um mögliche Probleme zu identifizieren und Lösungen in die Wege zu leiten. Folgende Hauptaspekte sollten Sie berücksichtigen:

 

1. Zugang zu Gesundheits- und Sicherheitsinformationen

 

Finden Ihre Mitarbeiter jederzeit präzise und aktuelle Sicherheitsinformationen an ihrem Arbeitsplatz vor? Es gibt zahlreiche Gesundheitsgefahren, über die Ihre Belegschaft ausreichend informiert sein muss – insbesondere über den Kontakt mit Chemikalien, den sicheren Umgang mit Arbeitsgeräten und die Auswirkungen von übermäßigem Staub und Lärm. Gut sichtbar platzierte Hinweistafeln und Plakate sowie der leichte Zugang zu Informationsbildschirmen und –broschüren gehören zu den notwendigen Maßnahmen, mit denen Ihr Unternehmen solche Risiken eingrenzen kann. Denn um Arbeitsunfällen vorzubeugen, müssen sich Ihre Mitarbeiter stets aller möglichen Gefahren bewusst sein.

 

2. Sicherheitsverfahren

 

Die Checkliste für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz umfasst auch, die internen Sicherheitsprozesse Ihres Unternehmens zu prüfen. Diese greifen, falls ein Zwischen- oder Unfall eintreten sollte. Gibt es genau festgelegte Verfahren, Unfälle zu melden? Wie werden etwaige Verletzungen und deren Umstände dokumentiert? Welche Maßnahmen werden ergriffen, einen einmal eingetretenen Zwischenfall künftig zu vermeiden? All das sollte innerhalb Ihres Unternehmens unbedingt geklärt sein.

Zudem empfiehlt es sich, zu evaluieren, wie lange Ihr Unternehmen für die Bearbeitung von Mitarbeiteranfragen und -beschwerden braucht, die sich auf Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz beziehen.

 

3. Schulungsprogramme

 

In den meisten Produktions- und Lagerhallen gibt es potentiell gefährliche Maschinen und Arbeitsgeräte. Die Checkliste für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz empfiehlt regelmäßige Mitarbeiterschulungen, um zu gewährleisten, dass alle Maschinenführer ihr Arbeitsgerät sicher bedienen.

Außerdem gibt es zahlreiche Arbeitsmethoden, die darauf abzielen, innerbetriebliche Prozesse zu verbessern. Mitarbeiter können beispielsweise zur Kaizen-Methode geschult werden – dem japanischen Konzept zur kontinuierlichen Verbesserung. Als Arbeitsphilosophie legt Kaizen den Schwerpunkt auf die Neuorganisation ganzer Produktionsbereiche, um letztlich einzelne Arbeitsstationen weiterzuentwickeln und dadurch die Produktivität Ihrer Mitarbeiter zu steigern.

Ein weitere, ebenfalls japanische Methodik ist 5S, im deutschen Sprachraum auch bekannt als 5A-Methode. Bei diesem Ansatz wird viel Wert auf eine effiziente und leistungsfördernde Arbeitsplatzgestaltung gelegt. Seine organisatorischen Leitlinien: seiri (Aussortieren), seiton (Aufräumen/Ordnung), seiso (Arbeitsplatzsauberkeit), seik-etsu (Anordnungen umsetzen/Standardisierung) und shitsuke (Alle Punkte einhalten durch Selbstdisziplin).

Diese methodischen Konzepte an Ihre Mitarbeiter zu vermitteln, wird wesentlich dazu beitragen, Arbeitsunfälle zu vermeiden. 

 

4. Versorgungsangebote für Mitarbeiter

 

Auch die angemessene Umsetzung betrieblicher Versorgungsangebote steht auf der Checkliste für Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Ein gutes Ergebnis erzielt Ihr Unternehmen hierbei, wenn Ihre Mitarbeiter beispielsweise Zugriff haben auf:

- Sauberes Trinkwasser

- Einen Pausenraum für das Mittagessen

- Schließfächer für persönliche Gegenstände, die sie bei der Arbeit nicht bei sich tragen können

 

5. Gute Lüftung und saubere Luft

 

Ein gesunder Arbeitsplatz zeichnet sich durch ein gutes Lüftungssystem und saubere Raumluft aus. Falls bei den Fertigungsprozessen in Ihrem Unternehmen große Mengen Staub und Abgase entstehen, sind Ihre Mitarbeiter jedoch den Gefahren schlechter Luftqualität ausgesetzt.  

Gleichzeitig ist vielen Entscheidern nicht klar, dass die Qualität der Raumluft oft noch schlechter ist als die der Außenluft. Denn während für die Außenluft strenge Vorschriften gelten, bleibt die Luft in Gebäuden weitgehend unreguliert. So haben viele europäische Städte längst Fahrverbote für bestimmte Autos, Lastwagen und Motorräder erlassen, um die Luftverschmutzung auf ihren Straßen zu reduzieren. Die Verschmutzung der Raumluft ist allerdings weiterhin nicht gesetzlich beschränkt.

Doch das bedeutet keineswegs, dass Sie nichts zu ändern brauchen, wenn die Raumluft in Ihrem Betrieb verunreinigt ist. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass Gesundheitsschäden die auf mangelhafte Luftqualität am Arbeitsplatz zurückgehen, bei Ihren Mitarbeitern ausgeschlossen werden können.

Ein System zur industriellen Luftreinigung, wie Zehnder Clean Air Solutions, gewährleistet jederzeit saubere Luft in Ihrem Unternehmen.

Sichere und gesunde Arbeitsplätze verbessern nicht nur das Image und den Ruf Ihres Unternehmens – sie steigern auch die Produktivität Ihrer Mitarbeiter. Und schließlich macht ein gesundes Unternehmen auch gesunde Gewinne.  Wenn Sie möchten, dass auch Ihr Unternehmen von Gesundheit und Sicherheit profitiert, rufen Sie uns an.

 

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